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Video : The Straight Story - Eine wahre Geschichte

The Straight Story - Eine wahre Geschichte

Starring: Richard Farnsworth, Sissy Spacek, Jane Galloway Heitz
Regisseur: David Lynch




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Durchschnittliche Bewertung:  out of 5 stars
Sales Rank: 4616







Seitenverhältnis: 2.35:1
Publikumsbewertung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Bindung: Videokassette
EAN: 4013575045471
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Label: Ufa Video
Hersteller: Ufa Video
Herausgeber: Ufa Video
Erscheinungsdatum: Dezember 04, 2000
Laufende Time: 107 Minuten
Studio: Ufa Video
Kino-Start: 1999









Produktbeschreibung:

Aus der Amazon.de-Redaktion:
Immer wieder sieht der 73-jährige Alvin Straight (Richard Farnsworth, Misery) während des Films gedankenverloren in den Nachthimmel, als stellten die Sterne Reflektionen seiner eigenen Erinnerungen dar. Alvins Augenlicht ist nicht mehr das beste und seine Tochter (Oscarpreisträgerin Sissy Spacek, Nashville Lady) ist leicht zurückgeblieben, so dass sie nicht fahren kann. Also reist Straight auf einem Rasenmäher von Laurens, Iowa, nach Mt. Zion, Wisconsin. Eine langsame Reise, naturgemäß, mit ausreichend Zeit, irgendwo ein Nachtlager zu errichten und über den Kosmos nachzudenken. Alvin ist auf dem Weg zu seinem kranken Bruder; sie haben seit Jahren nicht miteinander gesprochen und nun ist es Zeit, Frieden zu schließen.

Auf seiner Reise begegnen Alvin eine Reihe freundlicher Menschen, mit denen er sich anfreundet und man muss sich fragen: Haben wir es hier tatsächlich mit einem Film von David Lynch zu tun? Ein Wunder, dass dieser Film ohne Altersbeschränkung von einem Regisseur gemacht wurde, dessen Werk gemeinhin als verstörend und bizarr bezeichnet wird. Aber Lynch (Lost Highway, Wild At Heart) ist als Künstler viel zu komplex, als dass er sich festlegen ließe. Es gelingt ihm problemlos, The Straight Story auf ebenso anmutige wie freundlich bodenständige Weise zu erzählen, mit einer Gelassenheit, wie man sie heutzutage kaum noch in Filmen finden kann. Es ist ein Werk der Momentaufnahmen, lustig, sonderbar, ruhig und spirituell. So wird diese Geschichte über einen Mann auf einem Rasenmäher zu einer echten Lynch-Odyssee. Anders als alle Filme, die man kennt, aber ebenso willkommen wie ein Zitronentee mit Honig. Das beste daran ist, dass es sich hier um eine angemessene Ehrung der Karriere des Stuntveteranen und Schauspielers Richard Farnsworth handelt, der mit 79 Jahren die Figur des Alvin Straight absolut perfekt verkörpert und der kürzlich leider verstarb. Sein Gesicht gleicht hier einer Straßenkarte, die das gesamte Spektrum emotionaler Reiseziele abbildet. --Jeff Shannon











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Kunden-Rezensionen
Durchschnittliche Bewertung:  out of 5 stars

Bewertung: 5 out of 5 stars - Oscarnominierung 2000 für "The Straight Story" völlig zu Recht!
Der schräge Regisseur David Lynch wieder mal einen Film gemacht, der so recht in keine Schublade passt. Doch eins ist sicher: In den äußerst geschickt inszenierten 107 Minuten Film lehrt er den Zuschauer mehr tiefe Wahrheiten über das Leben mit seinen Höhen und Tiefen samt den einzigartigen Momenten, als es irgendeine Hollywood-Produktion der letzten 10 Jahre sonst vermocht hätte. Hauptdarsteller Richard Farnsworth, der den Alvin Straight auf dem Rasenmäher auf dem Weg quer durch die USA zu seinem Bruder spielt, wurde absolut zu Recht als bester Hauptdarsteller 2000 für den Oscar nominiert.

Dieser Film fasziniert und bewegt zugleich. Wer diesen Film nicht kennt hat wirklich etwas verpasst.



Bewertung: 5 out of 5 stars - Wirklich schön.. untypische für Lynch... aber schööön
Hab mir gerade den Film angesehen.. wirklich wunderbare Szenen mit schönen Landschaftsbildern und schönen Dialogen bzw Weisheiten des älteren Herrn..
Aber untypisch für Herrn Lynch .. nicht so schräg und abgedreht (was ich auch sehr mag ) wie seine restlichen Sachen..aber so beweist er halt daß er auch anders kann..
wirklich zu empfehlen!




Bewertung: 5 out of 5 stars - * Ein amerikanischer Heimatfilm ...
The Straight Story, die Geschichte vom alten Mann, der durch den halben Kontinent reist, um seinen Bruder nochmal zu sehen ist für mich eine Art amerikanischer Heimatfilm. Das ganze ist absolut nicht im negativen Sinne zu sehen. Aber es gibt hier ein paar Dinge, die typisch sind. An vielen Stellen fällt die Betonung der Wichtigkeit der familiären Verwurzelung auf, die auch über weite Entfernungen erhalten bleibt. Das ist typisch für die amerikanischen Vorstellungen und auch das Hauptelement in diesem Film. Weitere Punkte sind das "Unterwegssein" sich weiterbewegen, das Bewußtsein für einen "Auftrag" den man sich selbst stellt und der Glaube an die eigenen Fähigkeiten. Auch werden hier die typischen Landschaften des Mittleren Westens gezeigt. Es ist ein ruhiger Film, der allerdings keine Längen hat. Man merkt aber an vielen Stellen schon, das David Lynch hier die Regie geführt hat, oft kommt es zum Einbruch leicht fantastisch angehauchter Elemente, wie z.B. der Story mit der Frau, die ständig unbeabsichtigt Rehe überfährt. Ein schöner Film, der auch besonders durch seine Musik besticht und den man sich gerne anguckt.



Bewertung: 5 out of 5 stars - Vom Getriebensein eines Herzens, das Versöhnung sucht
Als Lyle Straight einen Schlaganfall erleidet, macht sich sein gesundheitlich ebenfalls angeschlagener Bruder Alvin (73) auf den Weg zu ihm, von Iowa nach Wisconsin, um einen 10-jährigen Bruderstreit beizulegen.

Da keine andere Fortbewegungsmöglichkeit für den mittlerweile augenkranken Alvin in Frage kommt, fährt er einen John-Deere-Rasenmäher mit Anhänger, in welchem er auch übernachtet.
Allerhand Begegnungen auf und neben der Straße bereichern den an und für sich vorhersehbaren und wenig aufregenden "Plot" auch gefühlsmäßig mit zentralen Themen des Menschseins wie Schuld, Versagen, Frieden, Hilfsbereitschaft, Beistand, etc.

Die tiefe Sehnsucht nach Versöhnung mit dem Bruder, die der Schauspieler Richard Farnsworth auch ohne Worte äußerst glaubwürdig vermittelt hat auch mich als Zuschauer ein Stück weit ergriffen. Und man hofft, je näher Alvin zum Anwesen des Bruders kommt, daß dieser noch leben möge und die so wichtige Aussöhnung auch stattfinden und gelingen kann.

An wenigen Stellen muß man zwar etwas lauter drehen, weil die Dialoge etwas leise geraten sind, aber insgesamt verdient dieser Film auf jeden Fall die volle Punktzahl, und wenn es einen weiteren für "Mitmenschlichkeit" gäbe, dann würde ich sie diesem Werk gerne geben, weil der Film das Bewußtsein und die Aufmerksamkeit des Zuschauers sehr gekonnt auf diese wunderbare Tugend lenkt.

Danke für diesen wertvollen Film!



Bewertung: 5 out of 5 stars - * Die Kunst der Ruhe ...
Dieser Film ist ein wahres Meisterwerk und so anders als alles bisher. Hier gibt es keine Action, Schlägereien oder Megacrashs sondern eine liebevoll und behutsam erzählte Geschichte, wie sie nur das wahre Leben schreiben kann. David Lynch schafft es den Zuschauer bei Laune zu halten obwohl, den ganzen Film über nicht viel passiert. Alleine dafür schon 5 Sterne. Ab der ersten Minute versprüht dieser Film eine Ruhe und Ausgeglichenheit, die einen sofort mitreisst. Auch der Soundtrack ist absolut perfekt auf die Bilder abgestimmt.

Fazit: Ein absolut sehenswerter Film um Brüderlichkeit, Willensstärke und die Ruhe, die den meisten Menschen fehlt.

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