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Bücher : China Girl

China Girl

von: Sue Chun




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Durchschnittliche Bewertung:  out of 5 stars
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Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783442461165
ISBN: 3442461162
Label: Goldmann
Hersteller: Goldmann
Seiten: 284
Erscheinungsdatum: Juli 17, 2006
Herausgeber: Goldmann
Studio: Goldmann

















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Kunden-Rezensionen
Durchschnittliche Bewertung:  out of 5 stars

Bewertung: 2 out of 5 stars - Wirr
Nach eine Reise durch China bekam ich von allen möglichen Leuten Bücher über oder aus China geschenkt. China Girl" war dabei der einzige Roman.
Ich hatte in China ziemlich viel kontakt mit Studenten, die beim Studienbeginn meist kaum älter sind als Chun Sue, die ihren Roman offensichtlich in der aufgewühltesten Phase ihrer Pubertät verfasst hat. Ich weiß nicht genau, was ich erwartet hatte, aber Chun Sue präsentiert sich wirr und unverständlich und gibt keinerlei Erklärungen, weshalb viele Dinge kaum nachvollziehbar sind wie z.B. ihre Bildungssituation, wenn man die Hintergründe des chinesischen Schulsystems nicht kennt.
Ich halte die Autorin sowohl inhaltich als auch sprachlich für sehr authentisch, ebenso was die Übersetzung der chinesischen Sprache angeht. Was den Allgemeinheitsanspruch betrifft, der im Buch selbst erhoben wird, widerspreche ich allerdings. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Teenager in China und vielleicht auch im asiatischen Raum ähnliche Probleme haben, ähnliche Phasen durchmachen und sich in der Geschichte wiederfinden. Auf die Jugend weltweit jedoch ist die Geschichte nur auf sehr abstraktem Niveau übertragbar, verursachen die sehr anderen Rahmenbedingungen doch auch andere pubertäre Reaktionen auf die Außenwelt. Jeder sucht im Zuge des Erwachsenwerdens nach seiner eigenen Identität, nach seinen Werten und seinem Platz in der Welt. Und wer kennt nicht diese Wut und den Wunsch nach Rebellion? Das alles ist doch nicht neu! Die Auswirkungen, die dies auf ein chinesisches Mädchen hat, kamen mir persönlich trotzdem sehr fremd und anders vor, viele Verhaltensweisen konnte ich (trotz Chinaerfahrung!) nicht nachvollziehen, wusste bei vielem nicht: Ist das nun spezielles Verhalten, oder sind alle Teenager in China so? Ist es normal, dass Chun Sue jeden Jungen gleich liebt, mit dem sie ausgeht, obwohl sie offensichtlich noch nichtmal offen mit ihm spricht? Ist es normal, dass es in diesen Beziehungen kaum Zärtlichkeit gibt? Ist es normal, dass sie trotz Sex und großer Liebe kaum Wert auf den Fortbestand ihrer Beziehungen legt? Ich kann es nicht einordnen.Waren wir früher auch so? Ganz sicher nicht.
Eine zusammenhängende Story ist zudem kaum vorhanden, Chun Sues Leben plätschert einfach so vor sich hin. Vorkommende Personen werden kaum eingeführt und Zeiträume nur vage abgegrenzt, sodass man nie genau weiß, wie alt Chun Sue nun ist.
Alles in allem muss ich leider sagen, dass mir der Roman ganz und gar nicht gefallen hat und ich ihn auch nicht zu Ende lesen konnte, weil er mir völlig fremd und dabei keineswegs ansprechend erschien. Anstatt meine Neugier zu wecken, schürte der er nur meine Verständnislosigkeit. Über China habe ich dabei nicht Wertvolles gelernt, nur dass ich in Zukunft besser die Finger von chinesischen Autoren lasse!



Bewertung: 3 out of 5 stars - Teenagerbuch mit Allgemeinheitsanspruch
Chun Sue ist einer der Namen, mit dem die 1984 geborene Autorin Lin Jiafu durch das China ihrer Jugend ging und unter dem sie einige Interviews in Jugendmusikmagazinen veröffentlichte. Mit diesem autobiographischen Roman, der den Übergang vom 20. ins 21. Jahrhundert in ihrem Leben beschreibt, hat sie einen Abschnitt ihrer späteren Teenagerzeit dargestellt und diesen nur mit einiger Mühe veröffentlicht bekommen. In China selbst löste das Buch einen Skandal aus wegen seiner Offenheit in sexuellen Dingen obwohl die sich eher auf die angedeutete Promiskuität als auf tatsächliche erotische Darstellung bezieht - und seiner Auflehnung gegen traditionelle Werte der chinesischen Gesellschaft.

Die Darstellung des chinesischen Schul- und Teenagerlebens sind interessant, aber in erster Linie ist es kein wirklich rebellischer Roman, sondern ein relativ normaler Roman über einen durchgedrehten Teenager. Mit der typischen Egozentrik des Teenagers, der sich ständig missverstanden fühlt, legt sich Chun Sue mit den Eltern, den Lehrern und ihren Altersgenossen an, während sie mal die Schule schmeißt, mal zurück geht und sich ständig in der Punk- und RocknRoll-Szene Pekings herum treibt.

Leidgeprüfte Eltern bekommen hier einen guten Einblick in die Psyche ihrer pubertierenden Kinder - wirkliche Erkenntnisse zum "Umbruch" in China, den einige Leute heutzutage herbeizureden versuchen, finden sich in diesem Buch aber eher nicht.

Zum Ende des Schreibens dieses Buchs war Lin Jiafu 17 Jahre alt. Im Moment arbeitet sie an ihrem zweiten Roman. Es ist zu hoffen, dass sie die motivationale Leere und emotionale Flachheit, die ihre Erzählerin in diesem Roman kennzeichnet nun überwunden hat.

Neben der sehr gelungenen Darstellung der Denkweise eines pubertierenden Gehirns wird die Erzählung immer wieder durch Gedichte unterbrochen, die aber nicht alle von der Autorin selbst stammen. Diese sind zum Teil interessant zu lesen, zum Teil aber auch wie das, was man in einem durchschnittlichen Poesiealbum an einem Gymnasium finden kann. Insgesamt eine etwas durchwachsene Leseerfahrung.




Bewertung: 5 out of 5 stars - * Zum Nachdenken ...
Vielleicht muss man in Chun Sues Alter sein , um dieses Buch ein bisschen besser verstehen zu können.
Ihre Gedanken und Gefühle sind meiner Meinung nach sehr gut und realistisch wiedergegeben. Ihre Einstellung zur Schule und ihre naive Einstellung zur Liebe gibt , so glaube ich, die Sichtweise vieler Jugendlicher wieder.
China Girl ist ganz sicher kein Buch, dass man an einem Tag verschlingt, man sollte sich Zeit lassen und es auf sich wirken lassen.



Bewertung: 3 out of 5 stars - unausgegoren, aber authentisch
ich hatte mir dieses buch gekauft, da ich bereits den reisser "shanghai baby" von wei hui gelesen hatte.

"china girl" ist ebenso ein autobiographischer abdruck einer modernen anti-haltung und sinnsuche der juengeren staedtischen generation chinas. im gegensatz zu wei hui schreibt chun sue jedoch 1. zeitlich gesehen etwas spaeter, 2. aus und in beijing, 3. aus der perspektive einer mittelschulisch gebildeten (nicht klassisch intellektuellen), und 4. in einem ein paar jahre juengeren alter.

das hat zur folge, dass der stil (und/oder der der uebersetzung) unausgegoren wirkt. (ich kann dem vorwort eines chinesischen freundes von chun sue nicht zustimmen, der wei hui als affektiert und unecht beschreibt. wei huis hippe party- und underground szene in shanghai samt dem dazugehoerigen sprachlichen ausdruck existierte damals wirklich so wie beschrieben. ihr zweites buch hingegen wirkt schon etwas konstruiert.). pluspunkt ist die authentizitaet und ehrlichkeit. benefit fuer den leser ist der eindruck in den zwar mit musterschuelern verglichen sehr offenen, aber in bezug auf die festigung einer persoenlichkeit noch sehr begrenzten lebens- und erfahrungsbereich einer heranwachsenden.



Bewertung: 1 out of 5 stars - * Habe mir dieses Buch anders vorgestellt .... ...
Also ich habe noch nie so etwas Verworrenes gelesen. In den ersten 30 Seiten wusste ich nicht mal genau wie alt sie gerade ist. Weil sie kein Alter erwähnt und in keinster Weise das Schulsystem erläutert.

Das ganze war dann etwas schwierig für mich zu durchschauen, nachdem es das erste Buch war, welches in dieser Richtung über jene Zeit gelesen habe. Ich habe mir mehr Infos über Kultur und Lebensstile erwartet. Das ist meiner Meinung nach, ziemlich unter gegangen. Bitte Finger davon lassen, wenn ihr glaubt dass ihr irgendwelche näheren Infos bekommt.

Das Buch ist eine Aneinanderreihung von Erzählungen ohne Schlussvolgerung.

Keiner Ahnung an wems gelegen hat, an der Autorin oder der Übersetzung, aber ich musste mich bemühen es zu Ende zu lesen.








EUR 8,95

Krista Düppengießer

EUR 15,30

Krista Mertens

++++



 


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