DVD - Wagner, Richard - Das Rheingold (NTSC)


Ziemlich.org Shop

   

DVD : Wagner, Richard - Das Rheingold (NTSC)

Wagner, Richard - Das Rheingold (NTSC)

von: Richard Wagner
Starring: Thomas Stewart, Brigitte Fassbaender, Peter Schreier, Zoltan Kelemen, Jeannine Altmeyer
Regisseur: Herbert von Karajan




Größeres Bild anzeigen
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden

Amazon.de Preis: EUR 28,99
Amazon.de Preisänderungen möglich.

Durchschnittliche Bewertung:  out of 5 stars
Sales Rank: 21845







Seitenverhältnis: 4:3
Publikumsbewertung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Bindung: DVD
EAN: 0044007343906
Format: Classical, Dolby, Surround Sound
Label: Universal/Music/DVD
Hersteller: Universal/Music/DVD
Anzahl CD's: 1
Anzahl: 1
Herausgeber: Universal/Music/DVD
Erscheinungsdatum: März 28, 2008
Laufende Time: 144 Minuten
Studio: Universal/Music/DVD
Kino-Start: 1981

















Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden


Ähnliche Produkte:
     mehr

Ähnliche Produkte:




Kunden-Rezensionen
Durchschnittliche Bewertung:  out of 5 stars

Bewertung: 5 out of 5 stars - 'Rheingold' wie es sein sollte
wenn man an dem 'Götterdrama' festhält. Zwar arbeitet Karajan die Konflikte Wotans wunderbar heraus, aber aus dem Verständnis des 19. Jh. ohne Entwicklungen von später vorweg zu nehmen. Für mich durchaus schlüssig. Daß die grandiose Bühne des großen Festspielhauses auf dem Bildschirm nicht so rüberkommt wie im Original war zu erwarten. Aber für jeden, der diese musikalische Revolution des Ringes (direkt nach Soltis großartiger 'althergebrachter' Einspielung) vor Ort erleben durfte, ist es ein Dokument der Operngeschichte. Aus dem sehr homogenen, qualitativ hochstehenden Sängerensemble möchte ich vielleicht nur B. Fassbaenders Fricka hervorheben, die es m.E. nach schafft, kein 'keifendes Weib' sondern eine besorgte Göttermutter überzeugend zu gestalten. Ich liebe diese Aufnahme und bedaure, daß es von den anderen Abenden keine Filmaufzeichnung gibt um die Konsequenz und Ästhetik der Inszenierung zu verdeutlichen.



Bewertung: 5 out of 5 stars - Ich mag sie...
Seit den 80er Jahren warte ich auf die Veröffentlichung des Rheingold von Karajan- denn einen Laser Disc Player (auf diesem Medium gab es die Aufnahme in den 90ern schon) habe ich mir nie zugelegt. Nun also endlich auf DVD.
Musikalisch beweist Karajan sein Wagner-Können. Tolle Besetzung, auch klanglich eine super Aufnahme.
An der szenischen Umsetzung (es ist ja ein Film und kein Konzertmitschnitt) sind viele Aspekte toll umgesetzt: Die Rheintöchter unter Wasser- überhaupt die Atmosphäre auf dem Grunde des Rhein- die Götterburg und der Weg über den Regenbogen, die Mächtigkeit der Götter und die kraftvolle Ruhe von Wotan.
Ja sicher- Alberichs Wandlung hätte man sicher besser machen können- bis auf diese Schwäche habe ich keine Einwände und empfehle sie jedem Wagner und Karajan Fan zum Kauf.



Bewertung: 3 out of 5 stars - * Rheingold meets Star Trek ...
Herbert von Karajan war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Das kann man auf dieser DVD (zum Glück) hören. Herbert von Karajan war aber auch einer der schlechtesten Regisseure, die man sich denken kann. Das kann man auf dieser DVD (leider) sehen.

In musikalischer Hinsicht halte ich dies für die beste moderne (= stereo) Aufnahme des "Satyrspiels" der Tetralogie. Gegenüber seiner ohnehin schon glänzenden LP-Studioeinspielung zeigt sich diese Verfilmung auf gleich mehreren Positionen stark verbessert. Thomas Stewart besitzt im Gegensatz zu Dietrich Fischer-Dieskau nicht nur die nötige Intelligenz, sondern auch genügend Stimme für den Wotan. Brigitte Fassbaenders cremig-satter Mezzo sticht die ebenso schöne Stimme Josephine Veaseys in Sachen Diktion aus. Peter Schreiers Loge-Portrait ist ebenso faszinierend wie das von Gerhard Stolze, dafür singt Schreier jede Note der Partie und zwar glänzend. Roar und Ridderbusch sind ein sehr gutes Riesenpaar (allerdings nicht ganz so gut wie Ridderbusch und vor allem Talvela auf der LP), Kelemen ist ein schallkräftiger, wenngleich auch mit viel Paprika akzentuierter Alberich, die anderen Rollen sind angemessen besetzt. Die Berliner Philharmoniker spielen üppig, aber doch klar akzentuiert und transparent auf. Durchs Orchester wallt, wiegt, wogt, glitzert und gleißt es, dass es eine wahre Wonne ist.

Leider aber ist dies keine CD, sondern eine DVD. Und für den sichtbaren Teil muss es leider Punktabzüge geben. Da wird auf teilweise geradezu lächerliche Weise herumgestanden, ins Leere geschaut, gedräut und geschritten. Die "special effects" sind bestenfalls mittelmäßig (schwimmende Rheintöchter), schlimmstenfalls gehen sie geradewegs in die Hose (Verwandlung Alberichs in den ringelnden Riesenwurm). Die Kostüme sind das, was man im Englischen "tacky" nennt. Stewarts Wotan erinnert mit seinen Schulterpolstern und dem symbolverzierten Brustpanzer an einen frühen Klingonen, Schreier wirft sich als Yul-Brynner-Glatzkopf in rotem Lederdress bei jeder sich bietenden Gelegenheit in eine armverschränkte Verschwörerpose, deren Mienenspiel anzeigen soll: "Hach, was bin ich doch heute wieder so verräterisch gestimmt." Die Riesen gehen dann noch als rübezahlartige Wurzelseppl ans Werk. Soviel verschwiemeltes Retro-Pseudo-Germanentum sieht man heute auf Bühnen zum Glück nicht mehr, daher erfüllt die Videospur so etwas wie einen pädagogischen Zweck, nämlich zu zeigen, dass es keine Musterinszenierungen für die Ewigkeit geben kann.

Musik: 5 Sterne, Inszenierung: 1 Stern, daher insgesamt: 3 Sterne.





Bewertung: 3 out of 5 stars - unglaublicher Kitsch, aber Schreier als Loge!
Wallende Toupets und Bärte, unsinnige Doppelung der Sänger (Nienstedt spielt Fasolt, Ridderbusch singt ihn!); die einzige Rechtfertigung für diese DVD dürfte die Sängerbesetzung sein, die von der "berühmten" Studioaufnahme Karajans abweicht: Thomas Stewart singt den Wotan (statt Fischer Dieskau), Peter Schreier den Loge (statt Stolze, der hier den Mime singt; Schreier singt diese Rolle auch unter Janowski). Schreier ist Stolze hier unendlich überlegen (Gerhard Stolze konnte lediglich durch eine Art Sprechgesang überzeugen und blieb weit hinter der Partitur zurück). Ansonsten kleinere Umbesetzungen (Ridderbusch sang den Fafner und ist, wie gesagt, nun Fasolt etc.). Ich möchte mich nachträglich bei allen liebhabern wallender Bärte entschuldigen! Frohes Germanentum weiterhin!!!



Bewertung: 3 out of 5 stars - * Karajans Griff in die Mottenkiste ...
Dass gerade Herbert von Karajan, der Prophet neuester Technologie, als Regisseur das produziert, was er gerne als "Gaslicht", nämlich hoffnungslos veraltet, bezeichnete, ist schade.
Musikalisch ist die Aufnahme ein großer Genuß - aber alles, was ich da zu sehen bekomme, ist nicht mehr als Opas Oper ...

read more customer reviews on Wagner, Richard - Das Rheingold (NTSC)






++++


 


Ziemlich.org

Shopping  Created at Sun Nov 23 09:35:03 2008